Das Image des Reinigungsservice

Besser als ihr Image: Arbeit im Reinigungssektor

Gebäudereinigung in den letzten Jahren immer bedeutender geworden. Entsprechend wichtig ist es uns auch in diesem Bereich motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu beschäftigen. Deshalb ist es für uns wesentlich, dass unser Team sich an den Einsatzorten willkommen fühlen. Leider erfahren wir im Gespräch mit unseren Putzkräften immer wieder, dass es in Bereichen mit Publikumsverkehr vereinzelt zu Begegnungen kommt, bei denen deutlich wird, dass viele Menschen nur wenig Respekt für die Arbeit von Reinigungsfachkräften haben. Diese Einzelfälle sind dabei leider auch nur die Spitze des Eisbergs. Das Image von Putz- und Reinigungskräften in der Öffentlichkeit ist häufig schlecht. Dabei tragen sie Verantwortung, sind in vielen Bereichen das, was wir heute als "systemrelevant" bezeichnen und machen einen nicht immer einfachen Job, für den viele andere sich "zu gut" sind. Respektvoller Umgang mit Putzfrauen und -männern und ihrer Arbeit sollte daher für uns alle selbstverständlich sein.

Reinigungsjob gleich schmutzig?

Das schlechte Image der Arbeit im Reinigungsbereich hängt in vielen Fällen ganz klar damit zusammen, dass hier mit Schmutz und Dreck gearbeitet wird. Wer Böden reinigt, Toiletten schrubbt und hinter anderen in der Kantine her wischt, gilt daher schnell als schmutzig. Natürlich gibt es dafür nur wenig Grund. Reinigungskräfte sind heutzutage selbstverständlich mit modernen Hilfswerkzeugen und Putzmitteln ausgestattet, die die Arbeit für sie hygienisch gestalten. Und obgleich der Job als Putzfrau oder Putzmann natürlich nach wie vor nicht im Sitzen erledigt wird, muss heute niemand mehr mit dem Putzlappen über den Boden kriechen, um für Sauberkeit zu sorgen.

Gleichwohl ist die Arbeit als Reinigungsfachkraft kein Zuckerschlecken, sondern in den meisten Bereichen eine nicht nur geistig, sondern vor allem auch körperlich fordernde Aufgabe. Schließlich müssen Reinemachfrauen und -männer sich viel bewegen, häufig bücken, schwere Geräte, Eimer und Abfallsäcke tragen. Und das viele Stunden am Tag. Dabei fällt es nicht immer leicht, gut gelaunt und beschwingt zu bleiben. Am Ende einer Schicht sind Putzfrauen und Putzmänner meist erschöpft und froh, den Arbeitstag hinter sich zu haben. Auch das sollten wir als Gesellschaft im Hinterkopf behalten, wenn wir einen Putzmann auf dem Büroflur treffen, der Klofrau im Fast-Food-Restaurant oder der Reinigungstruppe auf dem Uni-Campus begegnen. Die meisten dieser Reinigungskräfte haben zu diesem Zeitpunkt bereits mehrere Stunden harte Arbeit hinter sich. Diese Arbeit dann zu respektieren und den Menschen mit einem freundlichen Gruß zu begegnen, statt auf sie herabzublicken, sollte für uns alle eine Selbstverständlichkeit sein. Gerade deshalb, weil es Arbeit ist, die viele andere schmähen, sollte sie respektiert und anerkannt werden.

Steigendes Qualifikationsniveau

Oft gibt es auch die Vorstellung, Reinigungskräfte seien besonders schlecht qualifiziert. Die Arbeit hat daher den Ruf, die letzte Möglichkeit für gescheiterte Persönlichkeiten zu sein, die sonst keine Chance haben, Geld zu verdienen. Tatsächlich ist das Reinigungsgewerbe nach wie vor häufig nur ein vorübergehender Job, den Menschen erledigen, bis sie eine andere Anstellung finden. Das aber gilt auch für viele andere Beschäftigungsfelder. Ob Kellnerin oder Supermarktkassierer, Verkäuferin im Seifengeschäft oder Arbeiter am Fließband: Nicht wenige Menschen arbeiten in diesen Bereichen nur vorübergehend, um Geld zu verdienen. Der Quereinstieg ist in solche Berufe meist ebenfalls ohne zusätzliche Qualifikation möglich. Wie kommt es, dass das vor allem bei der Arbeit im Reinigungsbereich einen so negativen Beiklang hat?

Kulturgeschichtlich gibt es verschiedene Annahmen dazu, weshalb das der Fall ist. Insbesondere die Tatsache, dass der Job der Putzhelferin bzw. des Putzhelfers schon sehr lange existiert, aber lange Zeit kein Ausbildungsberuf war, spielt dafür sicherlich eine Rolle. Seit dem Mittelalter und bis ins 19. Jahrhundert hinein kam Handwerkszünften und ähnlichen Vereinigungen in Europa eine große Bedeutung für das Wirtschaftsleben zu. Nicht jeder durfte eine handwerkliche Ausbildung machen oder gar als Handwerksmeister arbeiten. Oft ging die Erlaubnis dazu mit vielen anderen bürgerlichen Rechten einher, die letztendlich auch gesellschaftliches Prestige bedeuteten. Wer kein Bürger einer Stadt oder einer anderen Verwaltungseinheit war, durfte nur "niedere" Arbeiten ausführen. Wer also seinen Lebensunterhalt als Putzhelfer verdiente, der hatte meist auch keine bürgerlichen Rechte und schon deshalb ein geringeres Ansehen. Die Vorstellung, dass Reinigungsfachkräfte keine Ausbildung haben, hat sich wohl auch deshalb bis heute gehalten.

Dabei ist es inzwischen üblich, dass Reinigungskräfte, die in dem Bereich Karriere machen wollen, eine Berufsausbildung abschließen oder sogar Facility-Management an einer Fachhochschule studieren. Schon das zeigt, dass viele der Aufgaben, die heute im Bereich der Gebäudereinigung anfallen, anspruchsvoller sind, als die meisten von uns auf den ersten Blick annehmen. Noch einmal komplexer geworden ist der Job, seit Anfang 2020 mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie die Hygieneanforderungen in vielen Bereichen stark gestiegen sind.

Zuverlässige Arbeit auch während der Pandemie

Denn saubere und hygienisch einwandfreie Reinigung von Geschäften, Behörden, Krankenhäusern und hoffentlich bald auch wieder der Gastronomie ist momentan wichtiger denn je. Zudem setzen unsere Reinigungskräfte (und natürlich auch die Putzfrauen und Putzmänner anderer Betriebe) sich bei der Arbeit selbst einem schwer abschätzbaren Infektionsrisiko aus. Vermutlich noch für Monate wird der Hygienebedarf in öffentlichen Einrichtungen wesentlich erhöht sein. Putz- und Reinigungskräfte spielen damit auch bei der Umsetzung von Öffnungsstrategien eine zentrale Rolle. Aber auch jetzt, ob im Supermarkt, der Drogerie oder der Apotheke, gilt bereits: Sauberkeit ist zentral, um die Pandemie einzudämmen. Schon deshalb denken wir, dass den Menschen im Reinigungssektor gerade jetzt besonderer Respekt gebührt. Das Mindeste sollte es daher sein, ihnen die Arbeit nicht unnötig zu erschweren. Aber auch direkte Anerkennung oder ein Wort des Dankes für die tagtäglich erledigte Arbeit können den Reinigungsfachfrauen und -männern den Alltag angenehmer machen. Bei uns von BDSS steht auch aus Respekt vor der Arbeit der Angestellten die Sicherheit jeder einzelnen Reinigungskraft im Mittelpunkt. Mehr zu unseren Corona-Maßnahmen erfahren Sie in diesem Blogpost.

Wenn Sie sich für unsere Serviceleistungen im Bereich der Gebäudereinigung interessieren, sehen Sie sich gerne weiter auf unserer Website um. Als Unternehmen aus Schwerte im nördlichen Ruhrgebiet freuen wir uns, Ihnen unsere Dienstleistungen in der Region um Dortmund und Hagen und darüber hinaus anzubieten. Haben Sie weitere Fragen, schreiben Sie uns gerne über unser Kontaktformular, per E-Mail oder rufen einfach und unkompliziert an. Wir freuen uns darauf, Ihre Fragen zu beantworten und Ihnen uns und unser Team vorstellen zu dürfen.