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Was ist ein Sicherheitsmitarbeiter?

Sicherheitsmitarbeiter können eine ganze Reihe von Aufgaben wahrnehmen. Entweder regelmäßig, wie zum Beispiel beim Objektschutz oder als Ladendetektiv, oder nur einmalig, etwa bei Events oder wenn aufgrund einer konkreten Bedrohungssituation höherer Sicherheitsbedarf besteht. Zuverlässiges Sicherheitspersonal zeichnet sich dabei durch sowohl psychische als auch physische Widerstandsfähigkeit aus. Gerade Erstere ist wichtig, um in etwaigen Konfliktsituationen deeskalierend zu wirken. Zusätzlich müssen Sicherheitsmitarbeiter über den sogenannten 34a-Schein verfügen. Das Gewerbeamt stellt auf diese Weise sicher, dass nur zuverlässige Mitarbeiter mit lupenreinem Führungszeugnis sich Sicherheitsleute verdingen dürfen.

Wie arbeitet eine Detektei?

Detekteien tragen Informationen und Beweismittel zu einem strittigen Sachverhalt zusammen. Sowohl im privaten wie im geschäftlichen Bereich sind derartige Ermittlungen häufig notwendig, um in rechtlichen Auseinandersetzungen die Fakten vollständig und vor allem gerichtsfest zusammenzutragen. Um als Detektiv zu arbeiten, sind grundsätzlich keine speziellen Zulassungen erforderlich. Dennoch ist es wichtig, in einem sensiblen Bereich wie dem Ermittlergewerbe stets die aktuelle Rechtslage im Blick zu behalten. Denn auch wenn die Überwachung von Menschen im öffentlichen Raum grundsätzlich erlaubt ist, kann es dabei leicht passieren, dass Gesetze übertreten werden. Regelmäßige Schulungen und Fortbildungen sind für Detektive daher unerlässlich. Neben der Observation sind für private Ermittler vor allem Aktenrecherche und die Befragung möglicher Zeugen die wichtigsten Arbeitsmethoden im Berufsalltag.

Was genau ist Objektschutz?

Mit Objektschutz ist die Bewachung einer gewerblichen oder privaten Immobilie gemeint. Auch Gelände, wie zum Beispiel bei größeren Betrieben, werden im Rahmen von Objektschutzmaßnahmen bewacht. Je nach konkretem Anforderungsprofil überwachen Objektschutzmitarbeiter die Immobilie mit Blick auf unterschiedliche Gefahren. Sicherheitsmitarbeiter vor Ort begehen das Gelände und stellen sicher, dass sich dort keine Unbefugten aufhalten. Zusätzlich sorgen die Mitarbeiter dafür, dass typische Gefahrenherde, wie potenzielle Brandlasten, beseitigt werden. Darüber hinaus gehört zum Objektschutz die Möglichkeit, ein Gebäude oder Gelände per Video zu überwachen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einer Überwachungszentrale halten die Bilder mehrerer Kameras im Blick und kommunizieren mit dem Team vor Ort, um es auf mögliche Sicherheitsprobleme hinzuweisen. Auch Sensoren von Alarmanlagen werden von der Sicherheitszentrale aus überwacht. Objektschutz findet meist außerhalb des regulären Betriebs, über Nacht und am Wochenende statt.

Was sind Revierfahrten und Revierdienst?

Revierdienst und Revierfahrten ähneln in vielen Punkten dem konkreten Objektschutz. Die Sicherheitsmaßnahme ist allerdings auf die Bewachung größerer Areale ausgelegt. Das können einerseits Gewerbeanlagen sein, andererseits aber auch Wohnsiedlungen – zum Beispiel wenn es in einer Gegend zu vermehrten Einbrüchen kommt. Sicherheitsmitarbeiter fahren nach einem vorgefertigten Zeitplan das Areal ab und überprüfen, ob auffällige Situationen auftreten. Bei Revierfahrten werden immer wieder Einbrecher und andere Kriminelle auf frischer Tat ertappt. Wichtiger aber ist oftmals die abschreckende Wirkung, die das regelmäßig verkehrende Fahrzeug eines Sicherheitsdienstes auf mögliche Übeltäter hat.

Was ist Personenschutz?

Personenschützer stellen die individuelle Sicherheit einer oder mehrerer Personen sicher. Häufig geht es dabei um Menschen des öffentlichen Lebens, die sich in der Öffentlichkeit weniger vor Gefahren als Neugierigen schützen möchten. Aber auch weniger prominente Menschen aus dem Wirtschaftsleben, nehmen Personenschutzdienste in Anspruch, um sich selbst oder ihre Familien zu schützen. Häufig wird Personenschutz nicht dauerhaft angefordert, sondern nur in Situationen, in denen, zum Beispiel nach Drohungen, eine konkrete Gefahrenlage herrscht.

Welche Aufgaben hat ein Pförtner oder Empfangsmitarbeiter?

Pförtner und Empfangsmitarbeiter begrüßen auf der einen Seite Gäste Ihres Unternehmens und helfen ihnen dabei, sich im Haus zurechtzufinden. Sie stellen den Kontakt zu einem konkreten Kollegen her und sorgen so dafür, dass Ihre Gäste sich bei Ihnen gut aufgehoben fühlen. Darüber hinaus haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Empfangsbereich aber auch die sicherheitskritische Aufgabe, sicherzustellen, dass keine Unbefugten unbemerkt ins Gebäude gelangen. Gerade bei größeren Unternehmen oder Bürogebäuden mit vielen unterschiedlichen Mieterinnen, spielt das eine Rolle. Durch direkte Zusammenarbeit mit dem Sicherheitsdienst Ihres Hauses, wird sichergestellt, Ihr Betrieb nicht gestört wird.

Weshalb ist Baustellenüberwachung sinnvoll?

Immer öfter kommt es zu Diebstählen auf Baustellen. Materialien oder ganze Maschinen werden von Gelegenheitskriminellen oder organisierten Banden entwendet. Vandalismus, vor allem in Form von Graffitis, kommt ebenfalls immer wieder vor. Professionelle Baustellenüberwachung, sowohl durch Sicherheitsleute vor Ort als auch Kameraüberwachung und Alarmsysteme, kann helfen, solchen Ereignissen vorzubeugen oder sie im Moment des Geschehens zu unterbinden. Alkoholisierte Jugendliche und junge Erwachsene betreten bei Nacht ebenfalls immer wieder Baustellengelände. Das mag typischerweise aus Leichtsinn und nicht mit kriminellem Vorsatz geschehen. Dennoch sollte den damit einhergehenden Risiken – sowohl für die Baustelle als auch für die Eindringlinge selbst – effektiv einen Riegel vorgeschoben werden.

Wie wird ein Sicherheitskonzept geplant?

Bei allen Sicherheitsmaßnahmen spielt die genaue Planung eine zentrale Rolle. Ob beim Objektschutz, der Supermarktüberwachung oder der Veranstaltungssecurity: Ohne ein ausreichendes Sicherheitskonzept funktioniert das ganze System nicht. Bei uns beginnt die Konzeption einer Sicherheitsstrategie damit, dass wir Sie und Ihre individuellen Wünsche bei einem ersten unverbindlichen Treffen kennenlernen. Das ist für uns wichtig, um zu wissen, welche Aufgaben grundsätzlich auf uns zukommen und mit welchem Budgetrahmen wir planen können. Je nach Auftrag lassen wir uns danach von Ihnen das zu bewachende Objekt zeigen und informieren uns über die vorhandene Sicherheitstechnik. Gegebenenfalls nehmen wir auch bereits Kontakt zu anderen Dienstleistern auf, mit denen Sie zusammenarbeiten. Erst nach Zusammenstellung aller wichtigen Informationen beginnen wir damit, einen konkreten Zeit- und Wegeplan zu erstellen, nach dem unsere Sicherheitsmitarbeiter im Einsatz vorgehen. Bei längerfristigen Engagements überprüfen wir die so erstellten Sicherheitskonzepte regelmäßig und lassen neue Erkenntnisse oder veränderte Rahmenbedingungen in die Planung einfließen.

Wie werde ich Mitarbeiter im Sicherheitsdienst?

Grundsätzlich ist für die Mitarbeit bei einem Sicherheitsdienst der Erwerb des sogenannten 34a-Scheins notwendig. Dazu muss die Sachkundeprüfung nach § 34 a der Gewerbeordnung abgeschlossen werden. Das Absolvieren einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung sind Voraussetzung dafür. In unserem Blog finden Sie einen ausführlicheren Artikel zu den genauen Bedingungen. Eine Förderung der Lehrgänge und der anfallenden Prüfungskosten durch Jobcenter oder Arbeitsamt ist in vielen Fällen möglich. Über den Erwerb des Scheins hinaus, sollten Sie sich auch ganz allgemein über die Anforderungen des Jobs im Klaren sein. Für viele Aufgaben im Sicherheitsbereich müssen Sie physisch genau wie vom Kopf her die notwendigen Voraussetzungen mitbringen. Denn einerseits kann es, egal ob bei einer Veranstaltung mit viel Kundenkontakt oder der Bewachung eines Industriegeländes, immer zu Konfliktsituationen kommen. Deeskalation sollte dann stets die Handlungsstrategie der Wahl sein. Andererseits kann, gerade bei der Objektbewachung, auch einmal sehr wenig los sein. Es ist wichtig, dann einen wachen Geist zu behalten und der Arbeit den nötigen Ernst beizumessen.

Welche Vorteile hat professioneller Veranstaltungsschutz?

Veranstaltungssecurity ist ein sensibles Thema. Ob bei einem Open-Air-Event, einer geschlossenen Veranstaltung oder in einer Diskothek: Ihre Gäste sollten optimaler Weise nie mehr als nötig mit dem Sicherheitspersonal in Kontakt kommen. Oft werden, gerade von jungen Menschen, Türsteher und andere Sicherheitsleute als notwendiges Übel wahrgenommen. Gute Sicherheitsmitarbeiter zeichnen sich durch freundlichen Umgang mit den Gästen aus. Sie halten sich im Hintergrund und beweisen das notwendige Augenmaß, wenn es darum geht Unruhestifter zur Ordnung zu rufen. Entsprechend schwer ist es, gute Mitarbeiter für den Job zu finden. Durch Outsourcing an einen externen Dienstleister wie BDSS, sparen Sie viel Arbeit bei der Suche nach Sicherheitspersonal. Darüber hinaus können Sie sich so darauf verlassen, zum Veranstaltungstermin genug Leute vor Ort zu haben.