Einbruch verhindern

Schutz gegen Einbrüche: Haus und Wohnung sichern!

Nicht nur vor der Witterung müssen Sie Ihr Heim im Winter schützen: In der dunklen Jahreshälfte von Oktober bis März gibt es, das zeigt die polizeiliche Kriminalstatistik (PKS), erheblich mehr Einbrüche als im Sommer. Kriminelle nutzen die Dunkelheit aus, um sich unbemerkt an Türen und Fenstern zu schaffen zu machen und in unbewachte Häuser einzudringen. Einfamilienhäuser und Mietwohnungen sind von diesem saisonalen Anstieg der Fallzahlen gleichermaßen betroffen. Während im gewerblichen und industriellen Sektor im Winter zusätzliche Sicherheitsdienstleistungen eine Selbstverständlichkeit sind, gestaltet die Einbruchsprävention im privaten Bereich sich oftmals wesentlich komplexer. Denn während Pförtner und Schließdienste in Bürogebäuden, Einkaufszentren und im Rahmen der Baustellenbewachung meist ohne Probleme auch im Winterhalbjahr für Sicherheit sorgen, sind solche Services in den meisten Privathaushalten kaum sinnvoll einsetzbar. Doch es gibt Strategien und Möglichkeiten, das eigene Hab und Gut vor Dieben und Einbrechern zu schützen. Wie gehen Sie dabei am besten vor? Worauf müssen Sie bei der Sicherung von Türen und Fenstern achten? Dieser Blogbeitrag bringt ein wenig Licht ins winterliche Dunkel.

Verbrecher nutzen erstaunlich einfache Tricks

Kriminelle nutzen oft ganz offensichtliche Schwachstellen aus: Fenster, die beim Verlassen des Hauses nur angelehnt werden oder nicht richtig abgeschlossene Haustüren dienen häufig als Einfallstore für einen Einbruch. Einfachste Tricks reichen dann oft bereits aus, um in die Wohnung oder ins Haus einzudringen. Mithilfe von Kreditkarten, Drähten oder normalen Werkzeugen aus dem Baumarkt hebeln die Einbrecher einfache Schlösser und Fenster aus. Nicht selten suchen zudem kriminelle Banden in konzentrierten Aktionen über einen kurzen Zeitraum verschiedene Häuser in einer Wohngegend heim. Polizeiliche Stellen können so nicht schnell genug auf die neue Lage reagieren. Vorbeugende Maßnahmen sollten daher eine Selbstverständlichkeit sein.

Diese Sicherheitsmaßnahmen schützen vor Einbruch

Keine Sicherheitsmaßnahme kann absoluten Schutz bieten. Dennoch: Je besser Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung sichern, desto unwahrscheinlicher wird ein Einbruch. Denn bei Einbrechern gilt dasselbe wie bei Langfingern im Schwimmbad: Gelegenheit macht Diebe. Je einfacher und ungefährlicher ein Einbruch zu bewerkstelligen ist, desto wahrscheinlicher wird er auch. Gewöhnen Sie sich also an, Türen und Fenster (insbesondere im Erdgeschoss) beim Verlassen des Hauses sicher zu verschließen. Ein angekipptes Fenster oder eine nur zugezogene Tür lassen sich von geübten Kriminellen erschreckend schnell austricksen. Leben Sie in einem Mehrparteienhaus, sollten Sie unbedingt auch in den Dialog mit Ihren Nachbarn treten: Ein achtlos betätigter Türöffner erleichtert Einbrechern ihr Tun ungemein. Weisen Sie Ihre Nachbarinnen und Nachbarn auf mögliche Einbrüche und Schwachstellen hin. Auch Balkontüren sollten beim Verlassen des Hauses unbedingt sicher verschlossen werden. Diese grundlegenden Sicherheitsmaßnahmen sind nicht zuletzt deshalb wichtig, weil viele Hausratversicherungen den Ersatz von gestohlenen oder beschädigten Dingen verweigern, wenn Sie als Geschädigter nachweislich fahrlässig gehandelt haben. Aus diesem Grund ist es auch unbedingt zu vermeiden, einen Ersatzschlüssel außerhalb des Hauses zu verstecken. Für den Fall eines erfolgreichen Einbruchs sollten Sie zudem ein möglichst vollständiges Inventar zumindest Ihrer wichtigsten Wertgegenstände anlegen, um die Kommunikation mit der Versicherung zu vereinfachen. Das ist insbesondere dann sinnvoll, wenn es um Sammlungen geht, deren Wert oft erst nach einer Expertenabschätzung bestimmbar ist.

Auch Gartenmöbel, Leitern und ähnliche Gegenstände, die oft außerhalb des Hauses aufbewahrt werden, sollten Sie sichern. Viele Einbrecher machen sich die einfache Verfügbarkeit zunutze, um ohne großen Aufwand höher gelegene Fenster, Balkone oder das Hausdach zu erreichen. Im Schutz der Dunkelheit ist selbst das oft erstaunlich unauffällig möglich.

Bessere Schlösser und Beschläge sind sinnvoll

Eine der sinnvollsten Sicherungsmaßnahmen stellt darüber hinaus der Einbau besserer Schlösser und Beschläge dar. Auch hier gilt zwar die Regel, dass es ein absolut einbruchssicheres Schloss nicht gibt, doch zumindest der zum Knacken des Schlosses erforderliche Zeitaufwand lässt sich erheblich erhöhen. Die meisten Einbrecher geben schnell auf, wenn sie merken, dass mehr als ein paar Minuten Aufwand zur Überwindung eines Schlosses vonnöten sind. Denn das Risiko, geschnappt zu werden, steigt dadurch enorm. Die DIN-Norm EN 1627 teilt Schlösser und Beschläge in die Kategorien RC1 bis RC6 ein und gibt Aufschluss über die Qualität verschiedener Schlösser und Beschläge. Während ein geübter Einbrecher zur Überlistung eines RC1-Schlosses gerade mal drei Minuten braucht, sind zum Knacken eines RC6-Schlosses rund 20 Minuten und die Nutzung elektrischer Werkzeuge erforderlich. So viel Aufwand wagt kaum ein Krimineller zu betreiben. Auch bei leicht zugänglichen Fenstern kann es sinnvoll sein, neue Schließmechanismen einbauen oder die Fenster tauschen zu lassen. Während die meisten Fenster lediglich mit einfachen Rollzapfen gesichert sind, sind inzwischen Verschlussmechanismen auf Basis von Pilzkopfzapfen zu vertretbaren Preisen verfügbar. Diese haben den Vorteil, dass die damit gesicherten Fenster nicht mehr ohne Weiteres aufgestemmt werden können. Einbrecher müssen dann, um das geschlossene Fenster zu überwinden, die Fensterscheibe einschlagen, wodurch sie Lärm verursachen. Auch das ist oft ein Grund, den Einbruchsversuch abzubrechen.

Das Haus während des Urlaubs sichern

Bei längerer Abwesenheit, zum Beispiel wenn Sie im Urlaub sind, sind zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen sinnvoll. Vor allem in Wohngebieten mit hohem Durchschnittseinkommen suchen Einbrecherbanden gezielt nach Häusern, deren Bewohnerinnen und Bewohner verreist sind. Gerade in solchen Wohngebieten würde sich eine Wohngebietsicherung anbieten, ein Service der in anderen Ländern seit langem sehr häufig genutzt wird findet hier bei uns kaum Beachtung!
Systeme, die bei Nacht automatisch das Licht in verschiedenen Räumen ein- und ausschalten können helfen, den Eindruck zu erwecken, dass jemand zu Hause ist und damit mögliche Einbrecher abschrecken. Zusätzlich sollten Sie allerdings sicherstellen, dass auch rund um Ihr Heim für einen belebten Eindruck gesorgt ist. Ein überquellender Briefkasten, verdorrte Pflanzen im Vorgarten oder Spinnweben an der Tür geben Hinweise auf Ihre Abwesenheit. Beauftragen Sie zum Beispiel Nachbarinnen und Nachbarn damit, sich um solche Dinge zu kümmern. Gegebenenfalls kann es auch bei kürzeren Reisen sinnvoll sein, eine Homesitterin oder einen Homesitter zu engagieren, der oder die in regelmäßigen Abständen nach dem Rechten sieht. Bei BDSS bieten wir Ihnen auch Housesitting als professionelle Serviceleistung an. Besonders sinnvoll kann das in Verbindung mit unseren Reinigungsdienstleistungen sein. Denn nicht nur wissen Reinigungsfachkräfte, die auch sonst bei Ihnen für Sauberkeit sorgen, schon worauf sie achten müssen, auch das Vertrauensverhältnis ist auf diese Weise bereits hergestellt. Zusätzlich stellen wir Ihnen nicht nur in Dortmund und Umgebung natürlich gerne geschultes Personal für den Objektschutz, Revierfahrten und andere sicherheitsrelevante Services rund um Ihr Privathaus zur Verfügung. Auf Wunsch auch kurzfristig: Zum Beispiel dann, wenn es in der Nachbarschaft bereits Einbrüche gab und Sie nun besonders vorsichtig sein müssen.

Welche Sicherheit bieten Alarmsysteme?

Alarmanlagen und Kameraüberwachungssysteme sind längst nicht mehr so teuer, dass sich die Installation nicht auch für Privathaushalte lohnen kann. Doch beim Kauf ist Vorsicht geboten. Gerade einfache Komplettsysteme, die oft schon für einige Hundert Euro angeboten werden, weisen oft erhebliche Sicherheitsmängel auf. Dabei sind es meist nicht die Grundfunktionen, die unzuverlässig sind: Bewegungsmelder, Öffnungsmelder für Türen und Fenster sowie die Kameras funktionieren auch bei günstigen Systemen zuverlässig. Die Probleme erweisen sich oft im Detail: So warnen die Systeme zum Beispiel nicht immer, wenn bei der Aktivierung noch Fenster geöffnet sind. Auch wird die zentrale Funksteuerung der Anlagen nicht hinreichend gesichert und die Außensirenen lassen sich oftmals einfach demontieren. Die Investition in ein solches preiswertes System kann sich dennoch lohnen, denn zusätzlichen Schaden richtet es nicht an. Dafür wirkt es unter Umständen abschreckend, wenn ein Alarm ausgelöst wird. Dennoch sollten Käuferinnen und Käufer sich nach der Anschaffung nicht in falscher Sicherheit wiegen und die Anlage keinesfalls als Ersatz für hochwertige Schlösser und Riegel betrachten. Mit professionelleren Alarm- und Kamerasystemen sind zudem Möglichkeiten wie die Verbindung zu einer rund um die Uhr besetzten Überwachungszentrale und damit die Alarmverfolgung im Ernstfall möglich. Auch diese Services bieten wir Ihnen bei BDSS an. Gerne beraten wir Sie eingehender zu einer individuellen und umfassenden Sicherheitsstrategie für Ihr Eigenheim. Alle unsere Services sowohl im Bereich Sicherheit als auch Facility-Management bieten wir primär in der Region um Dortmund im nördlichen Ruhrgebiet an. Natürlich stehen wir Ihnen individuell aber auch in anderen Regionen Deutschlands und darüber hinaus zur Verfügung.